Coinbase will nichts weiter, als der weltweit führende Anbieter für nutzerfreundliche Krypto-Wallets werden. Das kann man einer Ankündigung des Unternehmens vom 2. Februar entnehmen. Um diesem Ziel etwas näher zu kommen, kann man in der Coinbase-Wallet nun auch Bitcoin (BTC) aufbewahren.

Erweiterung des Angebotes bei Coinbase

Damit erweitert das Unternehmen seine Verwahrungsmöglichkeiten für Kryptowährungen. Bisher war es lediglich möglich, Ethereum, Ethereum Classic sowie ERC20-Token auf der digitalen Brieftasche der Firma aufzubewahren. Die Integration von Bitcoin wird den Nutzern direkt mit dem nächsten Update mitgeliefert. So heißt es im Blogeintrag:

Das neue Wallet-Update mit Unterstützung von Bitcoin wird in der nächsten Woche für alle Benutzer auf iOS und Android verfügbar sein. Der Bitcoin-Support ist standardmäßig aktiviert. Alles, was man tun muss, ist auf der Haupt-Wallet-Seite auf ‚Empfangen‘ zu tippen und Bitcoin auszuwählen, um BTC an die Coinbase-Wallet zu senden.

Dabei, so kann man der Mitteilung weiter entnehmen, unterstütze die Wallet sowohl die „neueren“ SegWit-Adressen als auch Legacy-Adressen. Zudem garantiere die neue Version der App die Kontrolle über die eigenen Private Keys. Der Verlust dieser Kontrolle führt bekanntermaßen zum Verlust der eigenen Bitcoin. Letztlich verkündet Coinbase, dass sie für die Zukunft die Integration des BTC-Ablegers Bitcoin Cash (BCH) plant.

Was hat sich nun geändert?

Zuvor blieb bei einem Kauf über die Krypto-Börse des Unternehmens die Kontrolle über die Private Keys beim Unternehmen selbst, da man seine BTC lediglich auf der Börse lagerte. Mit der Wallet-App ändert sich dies nun dahingehend, dass man die BTC tatsächlich auch „besitzt“.

Zuletzt war Coinbase in die Schlagzeilen geraten, da BTC-Spenden an die Hamas über das Unternehmen abgewickelt wurden.

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