Mit der Initiative will die Securities and Exchange Commission Daten der Coins mit dem höchsten Transaktionsvolumen tracken und „das Universum der verfügbaren Informationen“ genau untersuchen. Ziel der Überwachung sei es, „Risiken zu überwachen, die Einhaltung der geltenden Vorschriften sicherzustellen und Handlungsempfehlungen für den Umgang mit digitalen Assets abzuleiten.“

Bitcoin, Ethereum und andere Altcoins im Visier der SEC

Offenbar schaut die SEC dabei sehr genau hin: Die Überwachung beinhaltet ausdrücklich auch Attributionsdaten. Damit kann zugeordnet werden, wem eine bestimmte Wallet-Adresse gehört. In der offiziellen Ausschreibung definiert die SEC die Ziele der Maßnahme folgendermaßen:

  • die Daten in ein überprüfbares Format bringen
  • Daten zum Transaktionsvolumen der am häufigsten verwendeten Ledger auf regelmäßiger Basis liefern
  • die Fähigkeit bereitstellen, Schlüsse aus den vorhandenen Daten zu ziehen – einschließlich der Attributionsdaten

Die Behörde gibt nicht näher an, welche Ledger genau verfolgt werden sollen. Allerdings darf man davon ausgehen, dass die größten Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum, XRP oder Litecoin dazu gehören. Aufschluss geben aktuelle Daten von Bitcoin-Charts.

Demzufolge sind das die Krypto-Ledger mit dem höchsten Transaktionsvolumen in den letzten 24 Stunden:

  1. XRP – 694,110 (44,8 Prozent)
  2. Ethereum – 392,633 (25,3 Prozent)
  3. Bitcoin – 334,312 (21,6 Prozent)
  4. Ethereum Classic – 41,448 (2,7 Prozent)
  5. Dogecoin – 25,723 (1,75 Prozent)
  6. Litecoin – 21,704 (1,4 Prozent)
  7. Dash – 11,358 (0,7 Prozent)
  8. Bitcoin Cash – 8,757 (0,6 Prozent)
  9. Bitcoin SV – 7,453 (0,4 Prozent)
  10. Monero – 2,750 (0,2 Prozent)

SEC mit „Krypto-Überwachung“ nicht alleine

Die SEC fährt bereits seit einiger Zeit einen harten Kurs gegen Kryptowährungen und ermittelte zuletzt gegen hunderte von ICOs. Mit ihren Bestrebungen, die digitalen Finanzströme genau zu verfolgen, ist sie aber keineswegs alleine. Die EU plant bereits seit 2017, Profile von Bitcoin-Nutzern anzulegen und stellt fünf Milliarden Euro für ein Forschungsprojekt zur Überwachung von Transaktionen in Untergrund-Märkten bereit.

Zumindest in den USA regt sich inzwischen aber Widerstand gegen die von vielen als drakonisch empfundenen Maßnahmen der SEC. So kündigte das Unternehmen KIK unlängst an, dass man eine Klage gegen die ICO-Regulierung der Börsenaufsicht plane.

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