Die von Ripple ins Leben gerufene Xpring-Initiative hat jetzt 100 Millionen US-Dollar in das Blockchain-Start-up Forte investiert. Sie zielt darauf ab, Infrastruktur aufzubauen und innovative Blockchain-Projekte durch Investitionen und Partnerschaften zu fördern. Xpring konzentriert sich hauptsächlich auf Projekte, die auf XRP und dem XRP-Ledger aufbauen und diese nutzen. Ziel der Initiative ist es, eine robuste Community von Entwicklern und Unternehmen aufzubauen, die zukünftig auf den XRP-Ledger setzen wollen. Bei Forte handelt es sich um ein Start-up, welches im Februar gegründet wurde. Unterstützt wird es dabei von prominenten Investoren wie Coinbase Ventures, Battery Ventures und anderen Investoren aus dem Silicon Valley. Derzeit wird das Start-up von Kevin Chou geleitet, der in der Vergangenheit für das mobile Gaming- und eSport-Unternehmen Kabam gearbeitet hat.

Welche Möglichkeiten bietet der Deal?

Der von Forte verwaltete Eröffnungsfonds richtet sich in erster Linie an Spieleentwickler, die Interesse daran haben, die Blockchain zu nutzen. Der Technologie-Stack von Forte umfasst Komponenten, die sie in enger Zusammenarbeit mit Ripple entwickelten. Außerdem unterstützt das Smart-Hosting-Protokoll Codius die Initiative. Codius soll dabei nahtlose Transaktionen über verschiedene Blockchains hinweg unterstützen. Durch den Fokus auf die Cross-Chain-Interoperabilität will Forte nach eigenen Angaben die Grundlage für eine langfristige und nachhaltige Akzeptanz der Blockchain-Technologie durch den Endverbraucher ermöglichen. Die Plattformkomponenten von Forte sollen die Ripple-Technologie darüber hinaus mit einfach zu integrierenden Komponenten für Spieleentwickler verbinden.

Ausblick

Letztendlich könnte das Potenzial der Technologie Spieler und Entwickler einander näherbringen und das Kräfteverhältnis zwischen der Community und Herstellern verbessern. Indes sind Forte und Ripple nicht die einzigen Unternehmen, welche die Gaming-Industrie via Blockchain revolutionieren wollen. Auch das Blockchain-Unternehmen Enjin hat erst vor wenigen Tagen ein Software Development Kit für Unity angekündigt. Enjin setzt außerdem auf einen eigenen Coin zur Monetarisierung von virtuellen Spielgegenständen. Ob diese Entwicklung die Gaming-Branche zukünftig revolutionieren kann, bleibt hingegen abzuwarten. Ripple-Enthusiasten und XRP-Hodler sind jedoch schon wieder in heller Aufregung.

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